Vorstellungsgespräch – wie Sie garantiert nicht zu spät kommen (5 Tipps)

Heute, am 30. Juli, findet der inoffizielle Zuspätkommtag statt. Ein nicht ganz so ernst zu nehmender Anlass, den Alenka Mladina auf dem Robert-Half-Blog zum Anlass nimmt, über ein ernsthafteres Thema zu sprechen: Über das Zuspätkommen bei Vorstellungsgesprächen.

Vorstellungsgespräch - nicht zu spät kommen

«Du hast nie eine zweite Chance, einen ersten Eindruck zu machen!». Das gilt bei Vorstellungsgesprächen und ganz besonders für das Pünktlichsein bei einem solchen Gespräch. Für Personalverantwortliche ist Zuspätkommen gemäss Arbeitsplatz Studie 2014 einer der fünf häufigsten Fehler, die ein/e Bewerber/in machen kann.

Wenn Sie sich an die folgenden Tipps halten, können Sie ein Zuspätkommen vermeiden:

  1. Informieren Sie sich rechtzeitig darüber, wo genau Sie für das Gespräch sein müssen!
    Bei grossen Firmengeländen und/oder mehreren Standorten kann es passieren, dass Sie zuerst zum falschen Ort fahren, dann zum richtigen Ort weiterfahren müssen und dort prompt zu spät kommen.
  2. Bereiten Sie Unterlagen und Kleidung am Vortag vor!
    Legen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen Ihre Notizen (z.B. vorbereitete Fragen) schon am Vorabend bereit. Ebenso sollten Sie Ihre Kleidung und Ihre Schuhe am Vortag prüfen (Flecken, fehlende Knöpfe etc.) und bereitlegen. Zu diesen Unterlagen gehören auch die Adresse und die Telefonnummer der Gesprächspartner (falls Sie von unterwegs anrufen müssten).
  3. Finden Sie heraus, wie lange die Fahrt zur Firma dauert!
    Prüfen Sie mit Google Maps (wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind) oder dem Fahrplan der Bahn (wenn Sie mit dem ÖV anreisen), wie lange die Fahrt dauern wird. Bei Google Maps prüfen Sie das am besten am Vortag zur gleichen Zeit – so bekommen Sie wertvolle Informationen zur Verzögerung durch hohes Verkehrsaufkommen. Ist der Ort des Vorstellungsgesprächs nicht allzu weit von Ihrem Wohnort entfernt, empfiehlt es sich sogar, die Strecke vorgängig abzufahren und sich dabei auch über die Situation am Zielort (Parkplätze, Eingang etc.) zu informieren.
  4. Sorgen sie dafür, dass Sie vor und unmittelbar nach dem Vorstellungsgespräch keine anderen Termine einplanen!
    Sie vermeiden so das Risiko, zu spät zu kommen und verhindern, dass Sie nervös werden, falls das Gespräch länger dauert als geplant.
  5. Planen Sie genügend Reservezeit ein!
    Rechnen Sie mit Verkehrsüberlastung, zu spät kommenden Zügen oder besetzten Parkplätzen und planen Sie eine entsprechende Reserve ein. Wenn sie eine gute halbe Stunde als Reserve einplanen, vermeiden Sie unnötige Nervosität vor dem Gespräch.

Trotz aller Vorsorgemassnahmen kann es dennoch einmal zu einer Verspätung kommen. Entschuldigen Sie sich in aller Form (ohne dabei die Schuld auf den Verkehr, die Bahn zu schieben.) Noch schlimmer als zu spät kommen, ist, sich dafür nicht zu entschuldigen!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg im Vorstellungsgespräch!

 
Bild: Rido @ fotolia.de

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Rekrutierung: Social Media fehlt der persönliche Handschlag
Knapp jedes zweite Schweizer Unternehmen hat noch kein Personal über LinkedIn, Facebook, Twitter & Co. rekrutiert

Social Media Portale wie LinkedIn, Facebook und Xing sind auch bei der Personalsuche auf dem Vormarsch. Dennoch hat knapp die Hälfte (48 %) der Unternehmen in der Schweiz noch nicht erfolgreich über diese Kanäle rekrutiert. Das ergibt die aktuelle Arbeitsmarktstudie von Robert Half vom Juni 2014.

Von 100 befragten HR-Managern konnten nur 25 % einen neuen Mitarbeiter über LinkedIn gewinnen. Bei Facebook (20 %) und Xing (15 %) fällt die Erfolgsquote noch geringer aus. Auch wenn Social Media das Recruiting stark verändert hat, lassen die Studienergebnisse darauf schliessen, dass es kein Ersatz für traditionelle Personalgewinnungsmethoden ist.

Wenn bei der Mitarbeitersuche Social Media zum Einsatz kommt, nutzen Schweizer Personalmanager vor allem LinkedIn – während die Kollegen in Deutschland (44 %) und Österreich (30 %) bisher vor allem mit Xing erfolgreich rekrutieren konnten. Die Erklärung für diesen Unterschied liefern die vielen US-Unternehmen, die in der Schweiz ihr europäisches Headquarter haben. Sie greifen eher auf internationale Online-Netzwerke wie LinkedIn zurück.

Hauptvorteil von Social Media Recruiting: Bewerbung von Stellenangeboten

Die meisten Unternehmen nutzen Social Media Portale vor allem, um Stellenangebote zu bewerben und eine grössere Anzahl an potenziellen Bewerbern zu erreichen: Für 34 % der Befragten ist das der Hauptvorteil. Die aktive Identifizierung von geeigneten Kandidaten sehen 28 % als grössten Pluspunkt. Und immerhin mehr als jedes zehnte Unternehmen in der Schweiz schätzt es, die Social Media Profile potenzieller Kontakte (13 %) und Referenzen (13 %) überprüfen zu können.

In Deutschland und Österreich messen HR-Manager der Referenzprüfung deutlich weniger Gewicht bei: während noch 8 % der Befragten in Deutschland einen Vorteil in der Prüfung von Referenzen sehen, sind es bei den Befragten in Österreich nur 5 %.
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Stress im Job vermeiden –
in der Vorweihnachtszeit besonders wichtig!

Gerade zum Jahresende gehören in vielen Unternehmen Projektabschlüsse zum Alltag. Die Arbeitsbelastung wächst und damit der Stress bei den Mitarbeitenden. Laut einer von OfficeTeam, einem Geschäftsbereich von Robert Half, in Auftrag gegebenen Studie sehen fast zwei Drittel der Personalmanager in der Schweiz (63 %) die personelle Unterbesetzung vieler Abteilungen als Hauptgrund für gestresste Mitarbeitende. Für die Arbeitsmarktstudie hat der spezialisierte Personaldienstleister für Fachkräfte im Büro- und Assistenzmanagement 100 HR-Manager in der Schweiz befragt. [Medieninfo]

Personalmangel ist der Hauptgrund für Stress im Büro. Auf Platz zwei der grössten Stressauslöser steht eine erhöhte Arbeitsbelastung: Über die Hälfte der Befragten (55 %) betrachtet demnach Überstunden und Mehrarbeit als Ursache. Doch auch zwischenmenschliche Aspekte spielen in diesem Zusammenhang eine grosse Rolle: Für 47 % der HR-Manager ist der unangemessene Druck vom Management einer der Hauptgründe für Stress. Außerdem zählt fast ein Drittel (31 %) unangenehme Kollegen und Büroklatsch zu den wichtigsten Stressfaktoren.

Viele Angestellte tun sich darüber hinaus schwer, ausserhalb der Arbeitszeiten abzuschalten: Rund ein Viertel (24 %) der Schweizer HR-Manager beobachtet, dass dies ein Grund für Stress bei ihren Mitarbeitern ist.
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Mangel an Privatsphäre am Arbeitsplatz: Mehr „ich“-Zeit nötig

Unternehmen weltweit schlagen Alarm: Das Engagement der Mitarbeiter hätten ein niedriges Niveau erreicht. Einer der Gründe dafür sei die mangelnde Privatsphäre am Arbeitsplatz – das zeigt die die neueste Studie von Steelcase. [Medieninfo]

Mitarbeiter können sich immer schlechter konzentrieren, nachdenken und regenerieren. Das wirkt sich negativ auf ihre Arbeitszufriedenheit, ihre Motivation und damit auf ihre Leistungsbereitschaft aus. Innovative Ideen bleiben auf der Strecke; das allgemeine Wohlbefinden der Mitarbeiter leidet. Die breitangelegte internationale Studie „Wohlbefinden am Arbeitsplatz“, die Steelcase in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut IPSOS in vierzehn Ländern durchgeführt hat, sowie zahlreiche Feldforschungen und Befragungen des Steelcase Think Tanks „WorkSpace Futures“ liefern umfangreiche Erkenntnisse zum Thema Privatsphäre im Büro.

Ich-Zeit

Die aktuelle IPSOS-Studie macht unter anderem deutlich, dass vielen Mitarbeitern ruhige Arbeitsumgebungen fehlen, die ungestörtes Arbeiten zulassen. 67% der deutschen Angestellten sind dem Bürotrubel jeden Tag ausgesetzt und haben nicht die Möglichkeit alternative Umgebungen, wie das Home Office, zu nutzen, um ihren Aufgaben ungestört nachzugehen. Gut jeder zweite Angestellte fühlt sich regelmässig unterbrochen und aus seiner Arbeit rausgerissen. Über ein Drittel der Befragten aus Deutschland gab zudem an, sich am Arbeitsplatz nicht konzentrieren zu können. Das kann sowohl auf die Motivation als auch auf das Engagement negative Auswirkungen haben. Weiterlesen →