Stress im Job vermeiden –
in der Vorweihnachtszeit besonders wichtig!

Gerade zum Jahresende gehören in vielen Unternehmen Projektabschlüsse zum Alltag. Die Arbeitsbelastung wächst und damit der Stress bei den Mitarbeitenden. Laut einer von OfficeTeam, einem Geschäftsbereich von Robert Half, in Auftrag gegebenen Studie sehen fast zwei Drittel der Personalmanager in der Schweiz (63 %) die personelle Unterbesetzung vieler Abteilungen als Hauptgrund für gestresste Mitarbeitende. Für die Arbeitsmarktstudie hat der spezialisierte Personaldienstleister für Fachkräfte im Büro- und Assistenzmanagement 100 HR-Manager in der Schweiz befragt. [Medieninfo]

Personalmangel ist der Hauptgrund für Stress im Büro. Auf Platz zwei der grössten Stressauslöser steht eine erhöhte Arbeitsbelastung: Über die Hälfte der Befragten (55 %) betrachtet demnach Überstunden und Mehrarbeit als Ursache. Doch auch zwischenmenschliche Aspekte spielen in diesem Zusammenhang eine grosse Rolle: Für 47 % der HR-Manager ist der unangemessene Druck vom Management einer der Hauptgründe für Stress. Außerdem zählt fast ein Drittel (31 %) unangenehme Kollegen und Büroklatsch zu den wichtigsten Stressfaktoren.

Viele Angestellte tun sich darüber hinaus schwer, ausserhalb der Arbeitszeiten abzuschalten: Rund ein Viertel (24 %) der Schweizer HR-Manager beobachtet, dass dies ein Grund für Stress bei ihren Mitarbeitern ist.

Häufige Stressquellen am Arbeitsplatz

Im Herbst 2014 wurden 100 HR-Manager in der Schweiz gefragt: Welche der folgenden Faktoren sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten drei Auslöser für Stress bei Ihren Mitarbeitern?

zu wenig Personal63%
Mehrarbeit/Überstunden55%
unangemessener Druck vom Management47%
Unzufriedenheit mit der Arbeit/Stelle42%
zusätzliche Verantwortung37%
unangenehme Kollegen/Büroklatsch31%
Unmöglichkeit, ausserhalb der Arbeitszeit abzuschalten24%
andere Gründe1%
Quelle: Office Team, Arbeitsmarktstudie 2014 (befragt: 100 HR-Manager Schweiz, max. 3 Antwortmöglichkeiten)

Fünf Tippszur Stressbewältigung

Yeng Chow, Manager bei Robert Half, sagt:

Ein Gespräch mit dem Vorgesetzten kann helfen, wenn die Arbeitsbelastung zu hoch wird. Dabei sollten die wichtigsten Aufgaben definiert werden, die dringend noch bis zum Jahresende erledigt werden müssen“, sagt Yeng Chow, Manager bei Robert Half. „Einen grossen Beitrag zu weniger Stress am Arbeitsplatz können die Unternehmen selbst leisten. Sie sollten gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden langfristige Konzepte entwickeln, die es ermöglichen, auch in besonders stressigen Zeiten das Arbeitspensum möglichst auf die reguläre Arbeitszeit zu begrenzen. Kurzfristig können beispielsweise temporäre Mitarbeitende unterstützen.

  1. Aufgaben planen: Prioritäten helfen Ihnen beim Erstellen einer To-Do-Liste. Sicher gibt es auch unter Ihren Kernaufgaben welche, die weniger wichtig sind. To-Do-Listen eignen sich für den konkreten Tag, die Arbeitswoche, aber auch für einen ganzen Monat. Verplanen Sie vorab aber nicht Ihre gesamte Zeit, denn Unvorhergesehenes kommt bestimmt.
  2. Nein sagen: Das Neinsagen fällt vielen schwer, aber es rettet Ihre Work-Life-Balance und hilft dabei, sich auf die wichtigen Aufgaben zu fokussieren. Probieren Sie das Neinsagen aus, wenn Kollegen Sie mal wieder kurz vor Feierabend um einen Gefallen bitten. Ihre eigenen Aufgaben gehen in jedem Fall vor.
  3. Smartphone ausschalten: Sie müssen nicht rund um die Uhr erreichbar sein. Schalten Sie zum Feierabend Ihr Smartphone aus. So können Sie besser abschalten, sich in aller Ruhe Ihren Freizeitaktivitäten widmen und vom Arbeitstag entspannen.
  4. Nicht an jedem Meeting teilnehmen: Meetings, die nichts mit Ihren Kernaufgaben zu tun haben, rauben Ihnen wertvolle Zeit – nicht nur, während Sie da sitzen, sondern auch bei der Nachbereitung. Schauen Sie sich die Agenda des Meetings genau an. Entscheiden Sie dann, ob Sie etwas zu dem Thema beitragen können oder ob es reicht, wenn ein Kollege Sie im Anschluss informiert.
  5. Auf Smalltalk verzichten: Minimieren Sie an besonders stressigen Tagen den Smalltalk mit Kollegen. Auch wenn Sie sich sonst gern mal mit Kollegen austauschen, geben Sie deutlich zu verstehen, dass Sie gerade überhaupt keine Nerven für einen Plausch haben.

Studie: Für die Studie wurden 100 HR-Manager in der Schweiz befragt. Die Erhebung wurde im Rahmen der „Workplace Survey 2014“ von einem internationalen unabhängigen Meinungsforschungsinstitut im Auftrag von OfficeTeam durchgeführt.
Quelle: Office-Team / Robert Half

Mangel an Privatsphäre am Arbeitsplatz: Mehr „ich“-Zeit nötig

Unternehmen weltweit schlagen Alarm: Das Engagement der Mitarbeiter hätten ein niedriges Niveau erreicht. Einer der Gründe dafür sei die mangelnde Privatsphäre am Arbeitsplatz – das zeigt die die neueste Studie von Steelcase. [Medieninfo]

Mitarbeiter können sich immer schlechter konzentrieren, nachdenken und regenerieren. Das wirkt sich negativ auf ihre Arbeitszufriedenheit, ihre Motivation und damit auf ihre Leistungsbereitschaft aus. Innovative Ideen bleiben auf der Strecke; das allgemeine Wohlbefinden der Mitarbeiter leidet. Die breitangelegte internationale Studie „Wohlbefinden am Arbeitsplatz“, die Steelcase in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut IPSOS in vierzehn Ländern durchgeführt hat, sowie zahlreiche Feldforschungen und Befragungen des Steelcase Think Tanks „WorkSpace Futures“ liefern umfangreiche Erkenntnisse zum Thema Privatsphäre im Büro.

Ich-Zeit

Die aktuelle IPSOS-Studie macht unter anderem deutlich, dass vielen Mitarbeitern ruhige Arbeitsumgebungen fehlen, die ungestörtes Arbeiten zulassen. 67% der deutschen Angestellten sind dem Bürotrubel jeden Tag ausgesetzt und haben nicht die Möglichkeit alternative Umgebungen, wie das Home Office, zu nutzen, um ihren Aufgaben ungestört nachzugehen. Gut jeder zweite Angestellte fühlt sich regelmässig unterbrochen und aus seiner Arbeit rausgerissen. Über ein Drittel der Befragten aus Deutschland gab zudem an, sich am Arbeitsplatz nicht konzentrieren zu können. Das kann sowohl auf die Motivation als auch auf das Engagement negative Auswirkungen haben. Weiterlesen →

Post-it Plus – Was die neue App (schon) kann

Wenn’s um das Sammeln, Ordnen und Struktieren von Daten geht, arbeite ich gerne analog. Am Flip-Chart, mit Pinwandkarten oder mit Haftnotizen wie Post-it. Das ging bisher auch ohne App ganz gut. Der einzige Nachteil war, dass – wenn die Zettel fotografiert und weggeräumt waren – nicht mehr weitere daran gearbeitet werden konnte. Das soll mit der brandneuen App «Post-it Plus» von 3M möglich sein. Ein Praxistest soll’s zeigen.

Post-it-App_unsortiert_Pult

Beim Sammeln von Ideen, Gedanken oder Themen sind Haftnotizen nach wie vor etwas vom Besten: Sei es in einem Coaching, wo ich mit dem Kunden an seinem Kompetenzprofil arbeite, sei es der Entwurf eines längeren Blogposts oder sei es bei der Erarbeitung eines Grobkonzepts für einen Impuls-Workshop. In allen Fällen ist es hilftreich, dass Sammeln und Strukturieren zu trennen: zuerst die Dinge «aus dem Kopf schreiben» und sie dann ordnen und strukturieren. Kein elektronisches Tool ist hier schneller, schon gar nicht, wenn mehrere Personen beteiligt sind.

Das Vorgehen bzw. die Tauglichkeit der App teste ich an einem praxisnahen Beispiel: Ein Coaching-Kunde möchte eine Übersicht seiner Kompentenzen erarbeiten. (Um die Vertraulichkeit zu gewährleisten, habe ich meine eigenen Kompetenzen aus ein paar Feldern herangezogen.)
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Swiss Arbeitgeber Award 2014 – Die Gewinner stehen fest.

Am 17. September wurde in Bern der 14. Swiss Arbeitgeber Award feierlich verliehen. Die SV Group, die Liechtensteinische Alters- und Krankenhilfe (LAK), das Hotel Hof Weissbad und die ipt Innovation Process Technology AG wurden von ihren Mitarbeitenden zu den besten Arbeitgebern der Schweiz und Liechtensteins gekürt.

Die feierliche Verleihung des 14. Swiss Arbeitgeber Awards fand im Rahmen des HR Swiss Congress im Bern statt. Dabei wurden zusammenfassend auch die wichtigsten Erkenntnisse aus den Mitarbeiterbefragungen präsentiert. Vor rund 250 Gästen wurden die Trophäen übergeben und die Gewinner in kurzen Filmporträts vorgestellt.

SwissArbeitgeberAward2014

Der Award wurde dieses Jahr zum ersten Mal in vier Grössenkategorien verliehen, abhängig von der Anzahl Mitarbeitenden. Das sind die Gewinner:

Im Rahmen des Awards erhalten alle teilnehmenden Unternehmen auch eine fundierte Auswertung ihrer Mitarbeiterbefragung (in der Regel aufgeschlüsselt bis auf Abteilungs- oder Teamebene). Vergleiche zu früheren Befragungen sowie zu externen Benchmarks verdeutlichen Entwicklungspotenziale und zeigen die Stärken des Unternehmens als Arbeitgeber auf. Dies macht die Teilnahme am Award zu einem wertvollen Instrument für die Organisationsentwicklung.

(Bild/Quelle: Swiss Arbeitgeber Award)

Es klappt nicht mit der ToDo-Liste? 8 Tipps, die garantiert helfen.

Es gibt sie wie Sand am Meer – die Tipps und Apps, die dabei helfen, die eigenen Aufgaben im Griff zu haben. Trotzdem will es einfach nicht so richtig klappen. Mit diesen acht im harten Praxisalltag erprobten Tipps bekommst Du Deine To-do-Liste endgültig in den Griff:

Aufgaben-Management leicht gemacht: 8 Tipps, wie Deine To-do-Liste wirklich funktioniert

(Mein letzter Blogpost bei ingriff.com. Warum? Darum …)

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