Absolventen-Sekten

Beim Googlen findet man immer wieder Perlen …

Ein Uniabsolvent macht sich Gedanken über seinen Berufseinstieg nach dem Abschluss und wie er den verlockenden Angeboten der einschlägigen Renommier-Unternehmen:

was macht die kluge unternehmung? klar, das schamlos ausnutzen – gib dem absolventen das gefühl, zur elite zu gehören („wir nehmen nur die besten“), gib ihm ein paar zückerli um kollegen zu beeindrucken („wir fliegen dich in ganz europa rum weil du zu den besten gehörst!“), zeige ihm das turbo-karriereprogramm („du wirst mal ein ganz grosser! bist ja einer der besten!“) und gib ihm nen wohlklingenden titel (mindestens „manager“ oder „consultant“ im jobtitel)

was bekommst du dafür? ein willenloses, manipulierbares absolventenwürmli, dass dir höriger ist als tom cruise dem hubbard

Herrlich! Lesenswert!

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. (Bei Google) oder bei dir!
    Welcher junge Schössel (zähle ich mich im überigen, wenn auch nicht im genauen Wortlaut, dazu) fühlt sich bei solch tollkühnen Angeboten nicht gebauchpinselt?!

  2. Pingback: work.innovation Blog

  3. …wenn man das Leben lang lernt das man die Elite der Elite ist (oder zumindest die vergangenen 3 – 5 Jahre) dann will man danach auch nur zu den Besten der Besten und wenn man dann 2 Jahre lang 60 – 80h wochen geleistet hat dann fragt man sich vielleicht das erstemal warum man keine Kollegen mehr hat, warum man seine Nachbarn schlechter als die Flight Attendants kennt und bei jeder neuen Person die man kennenlernt eine Nutzwertanalyse macht und das einzige was man noch hat ist sein Bankkonto. Aber eben es gibt ja verschiedene Wege die Realität zu lernen, jedem der seine.

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