Bewerbung per E-Mail

Erstaunliches Ergebnis einer Befragung zu Online-Bewerbungen:

41 Prozent der befragten Studierenden gaben an, dass Online-Bewerbungen gegenüber Printbewerbungen qualitativ schlechter sind. Die Bewerber selbst gehen also davon aus, dass ihre Online-Bewerbungen nicht immer den Ansprüchen zukünftiger Arbeitgeber entsprechen. Auf Unternehmensseite kommen sogar 55 Prozent der Befragten zu diesem Schluss.

Das ist das Ergebnis einer Befragung des Klaus Resch Verlags, an der 352 Unternehmen und 1723 Studierende teilnahmen.

Das ist aus meiner Erfahrung absolut richtig. Und gilt für Online-Bewerbungen (mit einem Bewerbungsformular auf der Website des Unternehmens) wie für Bewerbungen per E-Mail gleichermassen.

  • Internet bzw. E-Mail sind zwar „unkomplizierte“ Kommunikationsmedien. Trotzdem gelten hier die selben Regeln wie für klassische Bewerbungsunterlagen. Auch in Bezug auf die Qualität.
  • Unternehmen werden mit teilweise mehreren hundert Bewerbungen auf eine ausgeschriebene Stelle überhäuft. Das bedeutet für die Personaler viel, sehr viel Aufwand.
  • Es ist entscheidend, die Bedürfnisse des Empfängers in seine Überlegungen einzubeziehen: tun Sie alles, was es dem Leser einfach macht, Ihre Bewerbung auf den A-Stapel („interessant/einladen“) zu legen.
  • Kaum jemand liest Lebensläufe etc. am PC, die Unterlagen müssen also zuerst ausgedruckt werden. Das bedeutet Zusatzaufwand.
  • Wenn Ihre Unterlagen dann noch in einem exotischen Dateiformat daherkommen, die sich nur schwer oder gar nicht öffnen lassen, sind Sie sehr schnell wieder aus dem Rennen.

Mein Tipp: Bewerben Sie sich nur per E-Mail, wenn

  • dies vom Unternehmen ausdrücklich gewünscht wird („Bewerbungen per E-Mail werden bevorzugt“) und
  • Sie die technische Seite im Griff haben.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: JobBlog » Blog Archive » Online-Bewerbungen - on the job. near the job. off the job. - von Marcel Widmer

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