Burnout – Blogempfehlung

Über einen Kommentar im Artikel Burnout! Burnout? bin ich auf das Weblog burnies.ch gestossen. Dort berichten vier vom Burnout betroffene Blogautoren über das Burnout-Problem und ihre ganz persönlichen Erfahrungen:

Wir sind vier Schweizer Männer, notabene im besten Alter, die unterschiedliche Leben führen, in unterschiedlichen Gegenden wohnen, unterschiedliche Berufe ausüben und unterschiedliche Erfahrungen haben. Aber eins haben wir gemein: unser Burnout, unsere Erschöpfung. In der Therapie haben wir uns real kennen gelernt und Freundschaft geschlossen. Dieser Blog ist eine gemeinsame Plattform. Nicht, um auf unseren Burnout zurückzublicken oder um die Vergangenheit zu analysieren – das haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten zu genüge getan, sowohl gemeinsam als auch jeder für sich. Jeder kennt seine persönliche Erschöpfung, weiss um die individuellen Gründe, versteht die Zusammenhänge. Dieser Blog ist eine gemeinsame Plattform, um die Schritte zurück in den Alltag, in den Beruf und zur Familie zu dokumentieren – weil wir hie und da das Bedürfnis haben, uns gegenseitig auszutauschen, zu erzählen, zu berichten und zu fragen.

Lesebefehlempfehlung!

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo,

    ich weiß nicht, wo die Geschäftspraktiken von heute noch hinführen. Immer weniger Personal verrichtet heutzutage Arbeit, bei der sie vor Jahren noch Kollegen zur Unterstützung hatten. Der Spargedanken in den Firmen und der technologische Turbo, werden uns demnächst auf die Köpfe fallen, denke ich jedenfalls. Wozu lamentieren, werde sich nun viele fragen, wenn doch eh der Wirtschaftsaufschwung für neue Arbeitsplätze sorgt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass in den Etagen des Managements, meist anders gedacht wird. Nach 32 Jahren im Verkauf, glaube ich zu wissen, was dort oben in den Köpfen vorgeht. Profit, Profit, Profit. Und wann, wenn nicht in guten Zeiten. Die Restriktionen um diese Versklavung der Arbeitnehmer zu unterbinden, kann nur höheren Orts erfolgen – denke da an die Damen und Herren in Brüssel. Wie der Bauer sein Vieh hegt, um es möglichst lange zu melken, so sollte auch ein Umdenken in den Firmen stattfinden. Man sollte dem Arbeitnehmer ein gewisses Mitspracherecht einräumen. Er weiß am besten ob es Zeit ist kürzer zu treten. Leider ist das Gegenteil der Fall und viele Firmen wünschen sich eine Ausweitung der Arbeitszeiten. So führt der Weg meist in das Burnout und die Firmen verlieren gut geschulte Arbeitskräfte. Ein Modell der Arbeitszeitverkürzung auf Wunsch des Arbeitnehmers, bei gleichzeitiger Reduktion des Gehalts, wäre ein sinnvoller Schritt um ältere, gut geschulte Arbeitnehmer für einen Verbleib in der Firma zu motivieren. Geld ist nicht alles! Nur wenn es dem Arbeitnehmer gut geht – geht´s auch der Wirtschaft gut. Darüber sollt man einmal nachdenken.

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