Der Arbeitsmarkt: Chance in der Unsicherheit

„Es gibt heute nur noch zwei Arten von Arbeitnehmern: Jene, die keinen Job mehr haben und jene, die einen Job haben, der sie masslos frustriert.“

Eine Aussage, welche die aktuelle Situation provokativ überzeichnet. Und dennoch gibt es darin Elemente, bei denen es sich lohnt, genauer hin zu schauen …

Die wirtschaftliche Entwicklung hat zu einem ungewohnt instabilen Arbeitsmarkt geführt. So hat beispielsweise die Zahl (und die Qualität!) der Arbeitslosen ein nie erwartetes Ausmass angenommen. Begriffe wie „Stellenabbau“ und „Einstellungsstopp“ prägen unsere Zeit.

Diese Instabilität ist aber nicht neu. Sie war auch vor der Krise kennzeichnend für unsere Zeit und notwendig für die sich immer schneller verändernden Marktbedingungen – wir nannten sie damals „Flexibilität“.

Sie erlaubte die Gründung neuartiger Unternehmen (auch der seriösen Art), schuf neue Jobs, erweiterte unsere Wahlmöglichkeiten und führte zu einer noch nie gekannten „Wechselwilligkeit“ auf dem Arbeitsmarkt. Instabilität war Chance!

Doch „plötzlich“ war alles anders …

Die Instabilität löste Angst und Lethargie aus, wurde als Risiko wahrgenommen. Eine Studie des Marktforschungsinstituts Transferplus zeigt auf, dass nur noch knapp 40% der Arbeitnehmer mit ihrem Job zufrieden sind.

Viele haben Ihre Ansprüche nach unten korrigiert: „Lieber diesen Job, als gar keinen“. Unsere Wahlfreiheit hat schlagartig und massiv abgenommen. Plötzlich konnten wir unser Bedürfnis nach Kontinuität nicht mehr wie gewohnt befriedigen.

Zumindest auf den ersten Blick.

Wenn es uns aber gelingt, aus der Ohnmacht und Verunsicherung auszubrechen und die Situation aus einer anderen, ungewohnten Perspektive zu betrachten, können wir dem Ganzen auch Positives abgewinnen. Instabilität kann also auch bedeuten „alles ist möglich, alles ist erlaubt“.

Es entsteht die Chance, „ver-rückt“ nachzudenken, sich über seine persönlichen Werte und Ziele klar zu werden. Und so das Neue bewusst zu wagen oder das Bisherige ebenso bewusst beizubehalten – immer mit einem klaren Bezug zur Realität.

Sie merken: Ich plädiere nicht zu unüberlegtem Handeln (Augen zu und durch) oder gar dafür, einen Wechsel übers Knie zu brechen. Es geht darum, sich sehenden Auges und eigenverantwortlich (Laufbahn-)Alternativen zu generieren, diese zu bewerten und dann bewusst auszuwählen. Allein die Gewissheit, dass man anders könnte, wenn man wollte (und nicht: müsste!), kann die Situation schon nachhaltig verbessern.

Darf ich Sie jetzt auffordern, sich mit Ihrer beruflichen – und damit unweigerlich auch persönlichen – Weiterentwicklung zu beschäftigen?

Seien Sie mutig – wagen Sie „ver-rückte“ Gedanken!

Mein ThinkMap „quer-um-steigen?“ wird Ihre Fantasie anregen und Sie spielerisch auf neue, vielleicht ganz ungewöhnliche Ideen bringen.

Sind Sie bereit für eine Gedankenreise mit Happy End? Dann stelle ich Ihnen gerne ein Arbeitspapier zur Verfügung, das ich im Self Assessment und im Career Coaching einsetze: Was ist das wirklich wichtige in meinem Leben?

Welchen Weg Sie auch immer für sich wählen – ich wünsche Ihnen „bonne chance“!

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