Fehler im Vorstellungsgespräch

Das Personalberatungsunternehmen Korn/Ferry International hat vor drei Tagen ihre vierteljährliche Studie über die häufigsten Fehler im Vorstellungsgespräch veröffentlicht:

Die von den befragten Personalberatern meistgenannten Fehler:

  • als Kandidat im Interview zu viel reden
  • nichts über das Unternehmen wissen, bei dem man sich bewirbt
  • übertriebenes/überzeichnetes Selbstvertrauen zeigen

Trotz etlicher Jahre Erfahrung, staune ich auch heute noch, welche unglaublichen Dinge sich einige Bewerber sonst noch leisten.

Selten, aber diese Woche mal wieder: ein Kandidat, der extrem und äusserst unangenehm nach Alkohol gerochen gestunken hat? (Und nicht nur nach einem 1dl-Gläschen Weisswein!)

(via JOBlog)

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

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  2. Das mit den Fehlern ist denke ich sehr schwierig zu beurteilen.
    Gut nichts über die Firma zu wissen ist nicht optimal, aber die anderen Dinge sind wohl eher ein Auslegungssache des Personalmitarbieters.

    Man muss ja nicht allen gefallen.
    Gegebenenfalls sehen 9 von 10 Einstellern das Verhalten als Fehler und die Nummer 10 nimmt die Person genau aus dem Grunde.

    Mittlerweile habe ich eher den Eindruck, dass man versuchen sollte genau seine Persönlichkeit der Firma zu zeigen.

    Wollen die einen dann, ist die Firma glücklich und man selbst ebenso.
    Andernfalls ( verstellen, falls das überhaupt zum Vorteil gelingen mag) führt das doch eher dazu, einen Job zu bekommen, den man gar nicht will.

  3. In einem Vorstellungsgespräch geht’s ja nicht darum, allen bzw. dem jeweligen Personaler oder der/dem künfitgen Chefin/Chef zu gefallen. Aber es geht darum, dass die Gesprächspartner sich (bewusst oder unbewusst) an folgenden Fragen orientieren:
    – Kann sie/er?
    – Will sie/er?
    – Passt sie/er?
    Und als Kandidat/in ist man gut beraten, seine Antworten und sein Verhalten darauf auszurichten. Dass dabei die Persönlichkeit (passt sie/er?)ein wesentlicher Faktor ist, ist unbestritten. Aber das Können bzw. die Qualifikation, die jemand mitbringt, ist naheliegenderweise auch von Bedeutung.
    An diesen Grundsätzen ändert sich auch nichts, wenn man weiss, das Einstellungsentscheide in der Mehrheit der Fälle „mit dem Bauch“ gefällt werden.

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