Ist es Zeit für Sie, den Job zu wechseln?

Wenn Sie am Morgen nur schwer aus dem Bett kommen, die Arbeit Ihnen keinen Spass mehr macht und Kollegen und der Chef Sie nur noch nerven. Dann könnte es an der Zeit sein, den Job zu wechseln.

Jochen Mai, Autor des Buchs Die Karriere-Bibel, schreibt in seinem Karriere-Bibel-Blog über Warnsignale,die Ihnen helfen, wichtige Fragen zu beantworten:

  • Macht Sie Ihr Job krank?
  • Gibt er keine Herausforderungen mehr her?
  • Haben Sie das Gefühl, nicht (mehr) ins Team zu passen?
  • Können Sie Ihren Chef nicht (mehr) ausstehen?
  • Können Ihre Kollegen Sie nicht mehr leiden?
  • Ist das Unternehmen auf dem absteigenden Ast?
  • Fragt man bei Sonderprojekten nur Kollegen, Ihnen aber überträgt man höchstens Standard-Aufgaben?
  • Haben sich Ihre Lebensumstände gravierend geändert?

Gute Acht – Wann es Zeit ist, den Job zu wechseln

7 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Dieser kleine Test ist von der Idee her nicht schlecht, allerdings von der Realität etwas weg. Schade das ich keine Statistik gefunden habe, aber schätze das ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung nur arbeitet um Geld zu verdienen und kaum noch Ansprüche an den Spaß stellt. Natürlich ist es richtig zu wechseln wenn man nicht klar kommt. Aber nur ganz wenige haben die Kraft sich aus ihrem gemütlichen Schneckenhaus heraus zu bewegen.
    Wenn die Arbeit auch noch Spaß machen würde, hätte man auch nichts mehr worüber man sich aufregen könnte ;-)

  2. @ Markus Lenk
    Es tut mir leid, aber … Sie werfen hier ein paar Allerwelts-Bemerkungen in den Raum und sagen vieles und gleichzeitig nichts. Was genau soll nun Ihre Aussage im Kern sein?

  3. Ich denke die Anhaltspunkte sind sicherlich stark verallgemeinert und sprechen vielleicht nicht jeden an, doch unter dem Strich haben sie durchaus ihre Berechtigung. Das Problem dabei ist nur der folgende Aspekt: Menschen, die die o.g. Umstände erkannt haben und auf der Suche nach einer neuen Herausforderung sind, müssen sich zwangsläufig von potentiellen Arbeitgebern die Frage stellen lassen, warum sie einen neuen Job suchen. Wenn man dann sagt, man fühle sich fachliche unterfordert oder das Klima im Team ist nicht optimal, dann steht man schnell als Spinner oder Mimose da.

    Ehrlich gesagt würde ich, der einen Teil der genannten Punkte für zutreffend hält und daher einen neuen Job sucht, vermutlich nicht genau die Punkte in einem Bewerbungsgespräch als Grund anführen. Was aber sonst bzw. wie kann man seine Motivation „vernünftig/neutral“ begründen?

  4. In den Hinweisen (= Denkanstössen) von Jochen Mai geht’s um die Frage: „Ist meine Zeit bei diesem Unternehmen zu Ende?“. Was eine völlig legitime Frage ist. Und es geht weder darum, dass die ganze Zeit bei diesem Unternehmen „nichts“ war, noch geht es hier um die Argumente im nächsten Bewerbungsgespräch.

  5. Danke Marcel,

    in der Tat sind diese Fragen weder zur Verwendung in einem Bewerbungsgespräch noch als Test gedacht. Es sind Orientierungshilfen für einen selbst. So gibt es eine Reihe von Arbeitnehmern, die zwar den zunehmenden Frust im Job spüren, bedauern und beklagen, es jedoch dabei belassen. Besser wird es so sicher nicht. Die Alternative ist Ursachenforschung. Doch selbst, wenn man erkannt hat, woran es liegt, ist die Sache damit noch nicht erledigt. Auch das ändert nichts – das passiert erst, wenn man daraus Konsequenzen zieht.

    Die hier zitierten Fragen bzw. die Antworten darauf, sind nach meiner Erfahrung, aber auch nach Recherchen und Gesprächen mit diversen Fachleuten, Warnhinweise dafür, dass man in einer Jobsackgasse steckt und das Problem am besten durch einen Jobwechsel (intern oder extern) zu lösen ist. Natürlich sind das – wie gesagt – Anhaltspunkte ohne Absolutheitsanspruch. In Einzelfällen mag auch ein klärendes Gespräch, eine Therapie oder Kur helfen.

  6. warnsignale im job: ich finde mais fragen absolut relevant und man sollte sie sich öfter stellen und gegebenen falls die konsequenzen daraus ziehen.

    denn nicht nur ich als angestellteR nehme veränderungen bezgl. meiner einstellung zu einem job wahr, auch meine kollegen und mein boss. im schlimmsten fall fällt jemand anders DIE entscheidung und nicht ich.

  7. Bei mir waren 6 der oben angegebenen Fragen mit „Ja“ zu beantworten, da habe ich die Füsse in die Hand genommen, Bewerbungten geschrieben und siehe da – von 10 Bewerbungen kamen 7 positive zurück! Der Arbeitsmarkt ist im Moment traumhaft (in meinem Bereich – IT). Ich kann jedem nur empfehlen, mal zu wechseln, so kommt man wenigstens von seinem „faulen Arsch“ hoch und erlebt mal was Neues!

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