Manager: abgehobene Kunstwesen auf dem Weg zur Verbitterung?

Elita Wiegand vom innovativ.in Business Blog sagt in beeindruckender Art und Weise Dankeschön für Begegnungen und Kontakte im zu Ende gehenden Jahr. Ihr Dank geht auch an Daniel Gouedevert, den früheren Top-Manager in der Automobilindustrie, für das Interview, das sie mit ihm führen durfte.

Besonders beeindruckend für mich ist Gouedeverts Antwort auf Elita Wiegands Frage, was sich in seinem Leben verändert hätte:

Als Manager war ich abgehoben und ich habe den Bezug zum „normalen“ Leben verloren. Ich war so eine Art Kunstwesen und lebte in einer Luxuswelt. Meine Frau hat einen starken Charakter und einen gesunden Menschenverstand und sie hat mich auf den Boden der Realität zurückgeführt. Ich bin seit 25 Jahren mit Gabi verheiratet und bin dankbar, dass sie mir beigebracht hat, wieder den Sternenhimmel zu betrachten. Blumen auf einer Wiese zu pflücken und den Sonnenaufgang zu genießen. Und sie hat mir dabei geholfen. Menschen zu akzeptieren wie sie sind, mit all ihren Fehlern und mich mit meinen Fehler zu akzeptieren. Ohne ihre Unterstützung wäre ich ein verbitterter Manager geworden. Jetzt erkenne ich, dass das Leben wunderschön ist.

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