Patentrezepte für Manager

Thomas Knüwer fragt sich in Indiskretion Ehrensache

Warum lesen Führungskräfte Bücher mit dem intellektuellen Nährwert einer „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“-Folge?

… und Gerold Braun doppelt in seinem Marketing-Blog nach

Es sind Leute, die gerne schneller, einfacher mehr Erfolg hätten. Leute die glauben, dass es Königswege gäbe, um auf der Karriereleiter nach oben zu kommen, oder im Geschäftsleben an Aufträge, Kunden. Leute, die an Zaubertricks glauben.

Beide Artikel und die (meisten) Kommentare dazu sind wirklich lesenswert.

Meine Sicht, meine Meinung?

  • Es gibt Getränke, die mag ich – und solche, die mir überhaupt nicht schmecken. Der eine Song berührt mich – der andere nicht. Es gibt Bücher, die ich gern lese – und Bücher, die ich schon nach wenigen Seiten wieder weglege. Zu erwarten, dass alles, was auf dem Markt erhältlich ist, nur gut sei, wäre töricht!
  • Von den einen Büchern erwarte ich schlicht Unterhaltung, von anderen Fachwissen. Meist erwarte ich aber Denkanstösse: Ich möchte, dass mich die Sicht der Autoren und Autorinnen irgendwie ein Stück weiter bringt, meinen Horizont erweitert.
  • Zu glauben, dass ich das Verhalten anderer nachäffen nachahmen kann, und damit die gleiche Wirkung bei mir erzielen kann, ist a) realitätsfremd und b) nicht das, was ich in meinem Leben anstrebe.
  • Ergo: Es ist nicht von Bedeutung, was ich lese, sondern was ich daraus mache!

Patentrezepte gibt es nicht. Ich werde aber weiterhin auch (!) Bestseller und In-Bücher lesen. Und mir rauspicken, was zu mir passt, mir gefällt, was mich (und damit meine Kunden) weiterbringt.

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