Prädikat „wertvoll“: das Inventar Ihrer Erfolge

Tagtäglich erbringen wir Leistungen – viel, mehr und noch mehr. Wenn wir uns daraus neue Energien für das Nächste generieren können, ist das wunderbar – sozusagen ein „Perpetuum mobile“ der Selbstmotivation. Alles geht einem so leicht von der Hand, das Gefühl ist herrlich.

Schwierig wird es dann, wenn die Leistung auf höchstem Niveau zur Selbstverständlichkeit wird – man hat sich daran gewöhnt. Im Laufe der Zeit hat sich ein Standard der Erfolge etabliert, der als „normal“ wahrgenommen wird. Von den anderen, aber auch von uns selbst: „Ist doch selbstverständlich, dafür bin ich ja da!“.

Wie steht es mit der Anerkennung unserer Erfolge durch uns selbst? Viele haben verlernt haben, Erfolge zu geniessen. Sie auch?

Führen Sie ein Tagebuch Ihrer Erfolge!

Keine Zeit? Sie können nicht schreiben? Schreckt Sie Tagebuch ab? Beherzigen Sie meine Tipps und Sie werden sehen: es klappt!

  • Kaufen Sie sich ein Notizbuch nach Ihrem persönlichen Geschmack – es darf durchaus auch etwas ganz Besonderes sein.
  • Achten Sie ab jetzt auf alles, was Sie (Sie, nicht die anderen!) als persönlichen Erfolg ansehen. Überfordern Sie sich nicht: es zählen nicht nur die ganz grossen Würfe!
  • Bei jedem Erfolgserlebnis stellen Sie sich zwei Fragen: „Was ist der Erfolg/das Resultat?“ und „Was habe ich dabei empfunden?“ Die Antworten halten Sie in Ihrem Erfolgstagebuch fest.
  • Es müssen nicht seitenlangen Geschichten aus tiefgründigen Sätzen sein. Stichworte, kurze Sätze und vielleicht ein paar Symbole genügen völlig. Wichtig: formulieren Sie immer positiv.
  • Blättern Sie immer mal wieder in Ihren Aufzeichnungen und geniessen Sie die Erinnerung („Dass ich diesen Kunden doch noch gewinnen konnte … wow, da darf ich stolz sein“)!

Sie werden staunen, was Sie dabei alles über sich erfahren und welche Effekte Sie erzielen werden:

  • Sie werden sich Ihrer Leistungen und Erfolge wieder bewusster sein und sich so die nötige Anerkennung zugestehen können!
  • Sie werden ein wunderbares Hausmittelchen zur Hand haben, um Frustrationsphasen leichter zu überwinden.
  • Sie werden in Gesprächen mit anderen – „Was machen Sie beruflich?“ – aus dem Vollen schöpfen können.

Wie wär’s, wenn Sie noch heute in Ihr neues Erfolgstagebuch eintragen können: „Tipp vom JobBlog umgesetzt / dieses Buch gekauft / hey, macht Spass!!! :-)“

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