Veränderungen durchgängig erfolgreich realisieren

Veränderungen verunsichern, keine Frage. Vielen fällt es schwer, sich auf eine Reise zu machen, deren Ziel zwar festgelegt ist, sich aber noch nicht erleben lässt. Entgegen der landläufigen Meinung ist es nicht der fehlende Wille, der ein Change Projekt scheitern lässt, sondern die Schwierigkeit, eingespielte Muster und Gewohnheiten zu verändern.

Weil wir am Bekannten und Gewohnten hängen, verunmöglichen wir Veränderungen. Entscheidend für den Erfolg von Change-Management-Projekten ist es deshalb,

  • sich von der Vergangenheit kommend sehr intensiv mit der Zukunft, dem Sollzustand auseinander zu setzen – und das nicht in abstrakten und unverbindlichen Vorstellungen, sondern ganz konkret,
  • sich selbst und alle (alle!) Betroffenen möglichst frühzeitig zu involvieren und so dafür zu sorgen, dass alle eine Möglichkeit haben, die Zukunft im möglichen Rahmen mit zu gestalten – das motiviert!

Das klingt komplizierter als es ist: anhand dieser 5 einfachen Fragen werden Veränderungen viel einfacher greifbar und die Zahl der Unterstützer auf allen Ebenen wird deutlich erhöht:

  1. Wie war es früher? (Geschichte)
  2. Wie ist es heute? (Veränderungsbedarf)
  3. Wie könnte es in Zukunft sein? (Vision)
  4. Wie soll es in Zukunft sein? Ganz konkret! (Zielabstimmung)
  5. Was genau kann ich selbst und jede/r einzelne dazu beitragen, dass die Ziele erreicht werden? (Beteiligung)

Wichtig ist es, dass der Prozess nach dem 3. Schritt nicht stecken bleibt und die Schritte 4 und 5 so konkret wie möglich sind!

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