Wer lächelt macht Karriere :-)

Adäquate Umgangsformen und ein gepflegtes Äusseres sind im Berufsalltag zwar keine Garantie, um der eigenen Karriere den gewünschten Schub zu verleihen. Dass aber Dinge wie weisse(re) Zähne beim Gegenüber einen positiven Eindruck vermitteln und damit die Chancen erhöhen, ist be- und anerkannt.

Was lag also für mich als JobBlogger und Karriere-Coach näher, als unter diesem Aspekt das Angebot von skySmile anzunehmen und deren Home-Bleaching „am eigenen Leib“ zu testen? Als ehemaliger Raucher (Ende September 2007 habe ich nach einer 31-jährigen Raucher-„Karriere“ endlich mit dem Nonsens aufgehört) und Intensiv-Kaffee-Trinker (unter 6 Tassen pro Tag geht gar nichts) war ich natürlich selbst gespannt, wie das Resultat sein würde.

Die Website und das Bestellverfahren von skySmile

Die Website erscheint mit einer klaren Struktur und einer übersichtlichen Navigation. Ich orientiere mich an der Startseite und mache als erstes den Bleaching Test (Fragen zur Zahnfarbe, Verfärbungen, freiliegende Zahnhälse, Füllungen usw.) – meine Zähne seien das Home-Bleaching geeignet, befindet dieser.

Ich studiere weitere Informationen auf der Website, um mir ein umfangreiches Bild zu machen und die Entscheidung zu treffen zu können, ob ich – als Bleaching-Novize – dem Angebot bzw. der Methode (ver-)trauen soll. Die einzelnen Seiten zeigen natürlich immer wieder ganz tolle Resultate und Hollywood-verdächtig weisse Zähne. Aber trotzdem erwecken sie das notwendige Vertrauen. Endgültig überzeugt mich, dass skySmile Zahnärzte in das Programm einbindet und diese namentlich genannt sind.

Also wechsle ich zum Shop, um das Home-Bleaching-Set zu bestellen, wähle Produkt, Land, Ort und Zahnarzt aus, gebe Name, Adresse, Zahlungsart, Kreditkartennummer etc. ein und bestätige meine Bestellung durch einen abschliessenden Klick.

Die Bestellbestätigung kommt innert weniger Sekunden per E-Mail. Darin enthalten die Bitte, den medizinischen Fragebogen auf der Website auszufüllen (Zeitaufwand: keine 5 Minuten) und den Gutschein für die zahnärztliche Untersuchung auszudrucken. Diese Untersuchung ist wie die massgefertigten Bleaching-Schienen, Bleaching-Gel für mindestens 15 Anwendungen und die detaillierte Anleitung im Kaufpreis inbegriffen.

Der Besuch beim Zahnarzt

Die Untersuchung beim Zahnarzt wird nicht nur empfohlen, sondern ist obligatorisch und aufgrund des Ablaufs nicht zu umgehen: das hat mein Vertrauen in das Verfahren positiv beeinflusst. Dass mein Zahnarzt – ein anerkannter Fachmann und langjähriger Freund von mir – mir (ganz bestimmt nicht aus kommerziellen Überlegungen) bestätigt hat, dass das Verfahren seriös sei, hat mich endgültig überzeugt.

Die professionelle Zahnreinigung durch die Dentalhygienikerin ist nicht Bestandteil des skySmile-Programms (und auch nicht des Kaufpreises), wird aber sehr empfohlen, sofern die letzte Reinigung über 3 Monate zurück liegt. Mein letzter, alljährlicher Termin war im Mai – deshalb liess ich mir von der Spezialistin Zahnstein- und andere Ablagerungen (Nikotin, Kaffee etc.) entfernen.

Nach der DH-Behandlung überprüfte der Zahnarzt noch einmal meine Zähne, um fachlich zu beurteilen, ob das Home-Bleaching keine Komplikationen (beispielsweise durch allenfalls beschädigte Zahnfüllungen) verursachen kann. Gleichzeitig hat er mir auf einem Farbmuster ein realistisches Resultat des Bleachings gezeigt.

Danach hat er mit sogenannten „Löffeln“, die er zuvor mit einer blauen (nicht besonders appetitlich schmeckenden) Paste befüllt hat, je eine Abdruck meiner oberen und unteren Zahnreihe erstellt. Diese schickt er im Anschluss an den skySmile-Techniker, der daraus im meine massgefertigten Bleaching-Schienen herstellen wird.

Das Bleaching nach der do-it-yourself-Methode

Mein Besuch beim Zahnarzt war nur wenige Tage vor dem Jahresende. Wegen der Feier- und Ferientage dauerte es etwas länger als die versprochenen 6 Arbeitstage, bis die Lieferung per Post bei mir eintraf: ein Päckchen mit den Bleaching-Schienen für Ober- und Unterkiefer, 5 Spritzen mit Bleaching-Gel und eine Broschüre mit Anwendungshinweisen.

Der Behandlungszeitraum beträgt ein bis zwei Wochen. Die Schienen mit dem eingefüllten Gel sollte man dabei täglich mindestens 2 Stunden tragen – ob tagsüber oder während der Nacht ist nicht wichtig. Die Schienen sind zwar kaum sichtbar, aber ein Tragen während des Tages kommt für mich nicht in Frage: mit eingesetzten Schienen klingt das Sprechen klingt so ähnlich wie nach dem vierten Glas Rotwein ;-).

Vor dem Tragen putzt man die Zähne und reinigt die Zwischenräume mit Zahnseide. Danach füllt man das Gel in die Schienen und setzt diese auf die obere bzw. untere Zahnreihe auf. Die Schienen haben mich nur in den ersten Minuten wirklich gestört; kurze Zeit später habe ich mich aber an das „Fremdkörpergefühl“ gewöhnt. (Nach der zweiten Behandlung ist meine erste Spritze schon fast leer! Ein erneuter Blick in die Anleitung beweist, dass ich eindeutig zu viel Gel verwendet habe – 1 Tropfen pro Zahn steht da. Hätte ich vorher genau gelesen …)

Die Schienen haben mich beim Schlafen aber überhaupt nicht gestört – ich habe nicht besser und nicht schlechter geschlafen als sonst. Mit einer Ausnahme habe ich auch nichts von den in der Anwendungsbroschüre erwähnten möglichen Nebenwirkungen gemerkt: lediglich an einigen wenigen Tagen habe ein etwas stärke Empfindlichkeit der Zähne gespürt, die aber noch im Laufe des Tages wieder verschwunden ist.

Während zweier Nächte habe ich allerdings mit der Behandlung ausgesetzt (was gemäss Broschüre problemlos möglich ist), weil ich wohl knapp an einer starken Erkältung vorbeigeschrammt bin: mit einer verstopften Nase und einem Brennen im Hals hatte ich einfach keine Lust, die Schienen einzusetzen.

Die Anwendung hat überhaupt keine Probleme gemacht. Auch nicht an den Wochenenden, an denen die Schienen auch mal 7 oder gar 8 Stunden drin waren (was unproblematisch ist, da das Gel nur während 6 Stunden aktiv ist). Einziger, kleiner Wehrmutstropfen: skySmile empfiehlt, während mindestens 2 Stunden nach dem Bleichen keine färbenden Speisen oder Getränke zu sich zu nehmen – der geliebte Morgenkaffee musste also während der Behandlung ausfallen.

Die subjektiven Erwartungen und das objektive Resultat

Geht es Ihnen auch so? Die hyperweissen Zähne der Stars und Sternchen finden Sie zwar beeindruckend, aber auch absolut unnatürlich? Für mich waren nicht strahlend weisse, aber unnatürlich wirkende Beisserchen das Ziel. Ich hatte natürlich die Hoffnung, dass „man“ eine Veränderung sehen könnte – aber ich erwartete keine Wunder!

Ich habe mit der Behandlung am 9. Januar begonnen und sie am 20. abgeschlossen. Berücksichtigt man die 2 Tage Pause, habe ich das Bleaching also während 10 Tagen durchgeführt. Und damit ganz bewusst den Durchschnitt der empfohlenen Behandlungsdauer (1 bis 2 Wochen) gewählt, um das Resultat im „Normalbereich“ beurteilen zu können.

Langer Rede kurzer Sinn – hier das objektive Resultat:


(links: nach der Zahnreinigung durch die Dentailhygienikerin, aber vor dem ersten Bleaching; rechts: nach der 10. Bleaching-Behandlung)

Ein paar Anmerkungen zu den Fotos: ich habe sie mit einer einfachen Digitalkamera aufgenommen, leichte Farbbeeinflussungen durch unterschiedliche Kamerahaltung etc. kann ich nicht ausschliessen; „zugeschnitten“ habe ich die Fotos in Adobe Photoshop, aber ohne an Farbe oder Helligkeit etwas zu ändern!

Ich bin nicht sicher, ob die Veränderung tatsächlich so stark ist, wie man aufgrund des Fotos meinen könnte. In der Realität ist aber ein eindeutiger Unterschied festzustellen. Auch von Personen, die nicht gewusst haben, dass ich ein Bleaching durchgeführt habe: „Du hast irgendwie weissere Zähne!“.

Mein persönliches Fazit

  1. Die Seriosität durch die Informationen auf der Website und die namentlich genannten Zahnärzte waren für mich der entscheidende Grund, dem Produkt bzw. dem Verfahren zu vertrauen.
  2. Das optische Resultat nach nur 10 Tagen Home-Bleaching überzeugt mich! Und motiviert mich, das Bleaching künftig jeweils nach einigen Monaten zu wiederholen (dazu sind keine spezifischen Zahnarztbesuche mehr notwendig).
  3. Das Preis-/Leistungs-Verhältnis überzeugt mich ebenfalls! Die Schienen können immer wieder verwendet werden; Nachfüllpackungen mit 5 weiteren Spritzen können für CHF 90.- über die Website bestellt werden.

*smile*

Hinweis: Als Rezensionsautor habe ich das Bleaching-Set kostenlos erhalten. Glauben Sie jetzt aber bitte nicht, dass das meinen Entschluss, das Bleaching im Selbstversuch durchzuführen, beeinflusst hat – die Gesundheit meiner Zähne ist mir weit, weit mehr wert als die so eingesparten CHF 365.-!

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ich bin auf eine besser Idee gekommen die mich gott sei Dank vor Selbstversuchen schützt. Ich fahre einfach nach Lindau (Deutschland). Dort sind die Zahnärzte rund die Hälfte billiger und dann habe ich beides – Zahnarzt und Einsparung :)

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Lesen Sie den vorherigen Eintrag:
Bewerberauswahl

Der Personalchef fragt den Bewerber: "Sind Sie verheiratet?". "Nein, aber ich mache trotzdem alles, was man mir sagt." :-) (per...

Schließen