Wohlfühlstrategie

Eine knackige und wertvolle Ergänzung zu meinem Kraftfutter für Ihr Selbstwertgefühl hat Renate Herbst in Wohlfühlen geschrieben:

Vergleich dich nicht mit anderen.
Vergleich das, was du tust mit dem, was du beabsichtigst.
Vergleich das, was du sagst mit dem, was du ausdrücken willst.
Vergleich das, was du fühlst mit dem, wie du dich wohlfühlst.
Vergleich das, was du brauchst mit dem, was du benötigst.

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  1. 1) „Vergleich dich nicht mit anderen.“
    …ausser mit denen, die schlechter dran sind als du.

    2) „Vergleich das, was du tust mit dem, was du beabsichtigst.“
    …oder tu einfach das, was du beabsichtigst.

    3) „Vergleich das, was du sagst, mit dem, was du ausdrücken willst.“
    Vergleich das, was du ausdrücken willst, mit dem,
    was von der anderen Seite zurückkommt.

    4) „Vergleich das, was du fühlst mit dem, wie du dich wohlfühlst.“
    Was soll ich?!

    5) „Vergleich das, was du brauchst mit dem, was du benötigst.“
    Ja, das ist dasselbe (oder nicht?).

    [(2) und (3) sind aber, je nach Ergebnis des Vergleichs, nicht unbedingt gut für’s Selbstwertgefühl!]

    Grüsse,
    iglu

  2. Hallo Iglu,

    1.) Vergleich dich mit denen die schlechter dran sind als du?
    Hmmm, denen helfen – ja! Aber vergleichen? Hat für mich so ein bisschen den Beigeschmack von Schadenfreude.

    2.) Wenn das wirklich so einfach wäre! Tust du immer das was du beabsichtigst? Oder ändert sich da vielleicht auch mal was (an der Absicht zum Beispiel).

    3.) Rückmeldung vom Gegenüber ist für mich dann der zweite Schritt. Zuerst schaue ich mal ob ich das auch wirklich so ausgedrückt bekomme wie ich es mir denke. (Übrigens danke für deine Rückmeldung!)

    4.) Als Erklärung: Schau mal wie du dich gerade fühlst! Wenn du das dann vergleichst mit dem (hoffentlich bekannten) Zustand, in dem du dich wohlfühlst – wie weit bist du dann davon weg?

    5.) Heute würde ich das eher so ausdrücken: „Vergleiche das, was du hast mit dem, was du benötigst“ oder „Vergleich deine Wünsche mit deinen Sehnsüchten“. Ist eben nicht immer dasselbe.

    Vielleicht noch einen:
    6.) Vergleich dein aktuelles Leben mit deinem Lebenstraum.

    Wenn du dich mit deinen eigenen Ansprüchen, Wünschen, bedürfnissen vergleichst entsteht eine gesunde Spannung diese auch zu verwirklichen. Das sorgt – meiner Erfahrung nach – dafür, das dein Selbstbewusstsein wächst.

    LG
    [:-] Nati

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